Waldbrand im Gaisbachgraben | Scheffau
Am 28. Juli 2026 geriet im Gaisbachgraben am Wilden Kaiser eine rund 1.500 m² große Waldfläche in Brand. Weil eine Zufahrt mit Löschfahrzeugen aufgrund des unwegsamen Geländes nicht möglich war, wurde der Brand zunächst aus der Luft bekämpft, anschließend rückten auch Bodenmannschaften ins Gelände vor.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Scheffau, Kufstein, Söll, Ellmau, Kramsach, St. Johann in Tirol, Radfeld, Niederndorf, Ebbs, Bad Häring, Schwoich, Kirchbichl, Wörgl und Kundl sowie die Betriebsfeuerwehr Novartis Schaftenau und das Bezirksfeuerwehrkommando Kufstein, unterstützt von den Bergrettungen Scheffau, Kufstein und Schwaz sowie insgesamt drei Löschhubschraubern (am 28. Juli alle drei, am 29. Juli noch die „Libelle Tirol" und der „Heli Tirol"). Eine Drohne des Bezirksfeuerwehrverbands Kufstein mit Wärmebildkamera half bei der Lageerkundung und beim Aufspüren von Glutnestern.
Der Brand konnte am ersten Tag eingedämmt werden, am 29. Juli wurden die letzten Glutnester abgelöscht und das Gebiet kontrolliert. Am ersten Einsatztag standen rund 150 Einsatzkräfte im Gaisbachgraben im Einsatz, die Hubschrauber transportierten an beiden Tagen zusammen rund 101.000 Liter Wasser.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit unbekannt.



