Spatenstich beim Neubau Feuerwehrhaus Kundl
Am Vormittag des 10. September 2026 fand auf der Baustelle vom Neubau des Feuerwehrhauses der FF Kundl im feierlichen Rahmen der Spatenstich statt. Ein Meilenstein der ein großes Projekt nun in die Bauphase starten lässt.
Zum Spatenstich konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden: vom Bezirksfeuerwehrverband Kufstein Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Oblasser und Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kitzbichler, vonseiten der Feuerwehr Kundl Kommandant Martin Mayer und Stellvertreter Roland Haaser. Auch Bürgermeister Anton Hoflacher sowie Hans Feller, Vertreter der bauausführenden Firma Bodner, nahmen an der Feier teil. Neben zahlreichen Mitgliedern aus der Mannschaft war erfreulicherweise auch eine Abordnung der Jugendfeuerwehr Kundl anwesend – ein Tatsache, der von allen Anwesenden als eindrucksvolles Zeichen dafür hervorgehoben wurde, für wen das neue Haus letztlich auch gebaut wird: für die kommenden Generationen der Feuerwehr Kundl.
Der Neubau im Überblick
Der Neubau bietet künftig – aufgeteilt auf 2 oberirdischen Geschoßen und einem Untergeschoß – Platz für fünf Fahrzeugabstellplätze sowie die dazugehörigen Nebenräume wie Kommandoraum, Garderoben und Katastrophenlager – geplant nach den geltenden Richtlinien des Bundesfeuerwehrverbands. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen eine Geschlechtertrennung bei den Umkleiden, ein Gerätehaus mit zwei Eingängen sowie großzügige Räume im Obergeschoß für Schulung, Aufenthalt und Jugend. Auch in Sachen Einsatzhygiene werden dem aktuellen Stand der Technik ausgestattete Räume etabliert. Neben einer adäquaten Atemschutzwerkstätte mit zugehöriger Maskenwaschanlage stehen im Neubau auch Räume für die Bekleidung und die Reinigung zur Verfügung.
Während der rund eineinhalbjährigen Bauzeit steht die Feuerwehr Kundl an einen Ausweichstandort jederzeit einsatzbereit zur Verfügung. Der Abriss des alten Hauses ist bereits abgeschlossen und es beginnen ab jetzt die Hochbauarbeiten. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses ist für 2027 geplant.
Bilder: philipp.photo



